| DAX Wochenvorschau 29.11.-06.12. |
| Sonntag, 28. November 2010 um 13:01 Uhr |
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In der abgelaufenen Woche schloss der DAX fast unverändert auf einem Niveau von 6848 Punkten. Die Schuldenkrise in Irland dominierte den Handelsablauf. Die Sorge eines Übergreifens auf andere EU-Staaten sorgte am Anfang der abgelaufenen Woche für Abgabedruck an den Börsen. So gilt mittlerweile auch Portugal als gefährdete Volkswirtschaft, das nach den Iren Anspruch auf EU-Hilfe anmelden könnte. Entsprechend der nervösen Nachrichtenlage vergrößerten sich die Risikoaufschläge irischer und portugiesischer Staatsanleihen gegenüber Bundeswertpapieren. Dennoch vermochte der deutsche Leitindex die am Wochenbeginn aufgetretenen Verluste wieder auszugleichen. Die in den Medien durch die Marktakteure gemachten Aussagen deuten weiterhin auf eine positive Grundstimmung gegenüber dem deutschen Aktienmarkt hin. Langfristig scheinen sich die Experten einig, dass sich die Aufwärtsbewegung am deutschen Aktienmarkt weiter fortsetzt, auch wenn es vorher zu einer signifikanten Zwischenkorrektur kommen sollte. Die Berenberg-Bank geht in einer im Magazin Börse-Online veröffentlichten Einschätzung von weiterhin steigenden Kursen aus. Tobias Basse von der Nord-LB rechnet sogar in einem auf der Webseite die teleboerse.de veröffentlichten Kommentar mit dem Überschreiten der 7000 Punkte-Marke in der kommenden Handelswoche. Andere Marktteilnehmer sind zwar ebenfalls langfristig optimistisch, sehen aber eine Zwischenkorrektur kommen, wie beispielsweise die Strategen von Allianz-Asset Management. Charttechnisch befindet sich der deutsche Aktienmarkt weiterhin in einem extrem überkauften Bereich. Auf der Oberseite fungieren die bereits genannten Widerstände im Bereich bei 6850- 6870 Punkten als Widerstand. Auf der Unterseite ist die Marke von 6650 Punkten zu nennen, welche eine schwache chartechnische Unterstützung bieten. Ein Unterschreiten der 6650 Punkte Marke könnte als Signal für eine größere Korrektur gedeutet werden. |
| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 30. November 2010 um 11:36 Uhr |
