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Point & Figure ChartKOSTENLOSE AKTIENKURS-ANALYSE!!!

Wir bieten auf http://www.kukchart.de/ eine online Aktienkursanalyse
nach der Point & Figure - Methode sowie
verschiedene Indikatoren an.

Die von uns errechnete, durchschnittliche Rendite der Methode
beträgt von 2003 bis 2009 nachgewiesenermaßen 18,8% p.a.!

Die Inhalte von kukchart.de sind kostenlos!

 

 


Charttechnik 

Die Charttechnik versucht den zukünftigen Verlauf von zum Beispiel Aktienkursen vorherzusagen.

Chartformationen:

Charts werden auf Basis einer Vielzahl unterschiedlicher Formationen interpretiert. Zu den mit Abstand wichtigsten Chartformationen gehören die Umkehr- und Fortetzungsformationen, Doppelhochs- und Doppeltiefs sowie Trendlinien und Trendkanäle.

Unterstützungen/Widerstände:

Unterstützungen und Widerstände leiten sich allgemein aus den im Chart befindlichen Hoch- und Tiefpunkten ab. Tiefpunkte markieren Unterstützungen, während Widerstände durch ehemalige Hochpunkte entstehen. Wichtig ist, dass eine Unterstützung/Widerstand an Bedeutung gewinnt, je häufiger ein Kurs daran abgeprallt ist. Erfolgt ein signifikanter  Ausbruch über einen Widerstand, so wird dieser zu einer Unterstützung. Umgekehrt wandelt sich eine Unterstützung, die unterschritten wird, zu einem Widerstand.

Trendlinien- und kanäle:

Eine aufwärtsgerichtete Trendlinie ist von unten links nach rechts oben gerichtet, wobei der Kursverlauf des Charts sich oberhalb der Trendlinie befindet. Ein  durch Trendlinien beschriebener Aufwärtstrend zeichnet sich durch steigende Hoch- und Tiefpunkte aus. Um die Trendlinie in den Chart einzfügen, orientiert sich der Charttechniker an markanten Tiefpunkten, die sich alle auf einer aufsteigenden Trendlinie befinden. Umgekehrt  verläuft eine abwärtsgerichtete Trendlinie von links oben nach rechts unten. In einem abwärts gerichteten Markt wird die Kursentwicklung unterhalb der Trendlinie eingezeichnet. Der Abwärtstrend zeichnet sich durch fallende Hoch- und Tiefpunkt aus. Eine abwärtsgerichtete Trendlinie richtet sich an mehreren Hochpunkten aus, die sich alle auf dieser Linie befinden. Trendlinien lassen sehr einfach Widerstands- und Unterstützungsbereiche im Kursverlauf erkennen. Wie bei Widerstständen und Unterstützungen gilt auch bei Trendlinien, dass diese an Bedeutung gewinnen, je häufiger diese "getestet" worden sind und je länger diese schon Bestand haben.

Kanallinien laufen parallel zu den eingezeichneten Trendlinien, wobei in einem Aufwärtstrend Kanallinien oberhalb und bei einem Abwärtstrend unterhalb des aktuellen Kursniveaus eingezeichnet werden. Durchbricht der Kurs des betrachteten Basisobjektes eine Kanallinie, so deutet dies auf eine Beschleunigung des bestehenden Trends hin.

Kurslücken:

Kurslücken treten vornehmlich in Balkencharts auf. Die Existenz einer Lücke deutet darauf hin, dass in dem von der Lücke gekennzeichneten Kursbereich kein Umsatz zustande kam. Hauptsächlich unterscheidet man zwischen Aufwärts- und Abwärtslücken. Bei Aufwärtslücken ist das Tagestief höher als das Tageshoch des vorausgehenden Handelstages. Umgekehrt bildet sich bei einer Abwärtslücke ein Hoch aus, das unter dem Tiefpunkt des Vortages liegt.
Eine besondere Form der Kurslücke ist die Ausbruchslücke. Erfolgt der Ausbruch aus einer vollendeten Chartformation, wie z.B. einer Schulter-Kopf-Schulter Formation, mit einer Kurslücke, so weist diese Lücke auf eine besondere Stärke des zugrundeliegenden Trends hin.
Daneben gibt es noch Fortsetzungs- und Erschöpfungslücken. Fortsetzungslücken gelten als trendbestätigend und manifestieren sich in der Mitte einer Kursbewegung. Erschöpfungslücken treten hinggegen am Ende eines Bewegungsimpulses auf. 
Kurslücken wandeln sich bei Korrekturen in Unterstützungen bzw. Widerstände. Besondere Bedeutung gewinnt die Formation, wenn man diese mit anderen Chartinstrumenten kombiniert, wodurch der Prognosewert deutlich gesteigert werden kann und ein höheres Mass an analytischer Sicherheit in bezug auf die weitere Kursentwicklung besteht.

 

Zeichnung der Charts:

Kursveränderungen:

  • Machmal kommt es bei Aktien zu einem Aktien-Spliting. D.h., dass eine Aktie mit einem Kurswert von z.B. 100 € in zwei Aktien mit einem Kurswert von z.B. 50 € geteilt wird (Verhältnis 2 zu 1). Der Wert der Summe aller Aktien bleibt gleich, der Aktienkurs wird jedoch halbiert. Durch die Maßnahme des Aktiensplits, wird der Handel der entsprechenden Aktie durch niedrigere "Preise" pro Aktie erleichtert.
  • Bei einer bevorstehenden Kapitalerhöhung einer Aktiengesellschaft werden den Altaktionären bzw. Eigentümern die zusätzlich generierten Aktien (so genannte "junge Aktien") zum Kauf angeboten. Den vor der Kapitalerhöhung bestehenden Aktien haftet demnach zunächst ein Vorkaufsrecht für junge Aktien an. Die Aktionäre können dieses Recht jedoch von der Aktie trennen und separat verkauft werden. Es entstehen zwei Aktienkurse der gleichen Aktie, nämliche diese mit und diese ohne Vorkaufsrecht auf junge Aktien. Um die Kurse miteinander vergleichen zu können, stellen wir folgende Überlegung an:
    Sollte ein Aktionär gerade diese Anzahl Aktien (a) mit dem Kurs inklusive Bezugsrecht (K) haben, so dass er mit dem Verkauf der Bezugsrechte genau eine junge Aktie mit dem Kurs exklusive Bezugsrecht (K*) kaufen kann, so ist das Verhältnis von Aktien ohne Bezugsrecht zu Aktien mit Bezugsrecht K*/K = a/(a+1).
    Die Kurse der Aktien mit Bezugsrecht (K) müssen demnach mit dem Faktor a/(a+1) multipliziert werden, um mit den Kursen ohne Bezugsrecht vergleichbar zu sein.  

Darstellung der Kursverläufe:

  • Die Darstellung der Kurse auf einer linearen Skala zeigt die eigentlichen Kurse und absoluten Kursveränderungen über die Zeit.
  • Die Darstellung der Kurse auf einer logarithmischen Skala zeigt eine immer gleiche Steigerung des Aktienkurses als eine Linie, während die Darstellung auf einer linearen Skala dieselbe Steigerung als exponentielles Wachstum darstellt. Hierdurch lässt sich anhand der logarithmischen Skalierung besser ablesen, ob sich das Wachstum beschleunigt oder verlangsam hat.

Die folgenden Abbildungen zeigen einen 10-Jahres-Chart des DAX zum 21.10.2009 einmal mit absoluter und einmal mit logarithmischer Skalierung:

Absolute Skalierung

Quelle: http://www.onvista.de/


Logarithmische Darstellung

Quelle: http://www.onvista.de/

Wie in den Grafiken mit Hilfe der nachträglich eingezeichneten blauen Linien zu erkennen ist, verläuft der Kurs des DAX von Anfang 2003 bist Mitte 2007 in der absoluten Darstellung eher exponentiell, wohingegen derselbe Kursverlauf in logarithmischer Darstellung eher eine Linie beschreibt. Aufgrund der logarithmischen Darstellung kann man sagen, dass der DAX in diesem Zeitraum ein konstantes Wachstum gezeigt hat.

Interessant ist in diesen Bildern vor allem der Kursverlauf von Anfang bis Ende 2003 im Vergleich zum Kursverlauf von Mitte 2006 bis Mitte 2007 (gekennzeichnet durch schwarze Linien). In der absoluten Darstellung erscheint der Abschnitt von Mitte 2006 bis Mitte 2007 sehr viel stärker anzusteigen, als dies in 2003 der Fall war. Aufgrund der enstprechenden Steigungen in logarithmischen Dartsellung lässt sich jeoch erkennen, dass das Wachstum in 2006/2007 weniger stark ausgefallen ist, als in 2003.


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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 06. Februar 2011 um 21:50 Uhr
 
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