| Linienchart |
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Linienchart Zeichnung des Charts
Der wohl häufigste Charttyp ist der Linienchart. Zur Erstellung des Liniencharts werden einfach die Schlusskurse eines Wertes miteinander zu einer Linie verbunden. Dadurch das nur Schlusskurse berücksichtigt werden, bleiben Tagesschwankungen in der graphischen Darstellung unberücksichtigt. Der im Chart betrachtete Zeitrahmen kann sich auf Tage, Wochen, Monate oder auch Jahre erstrecken. Der Vorteil von Liniencharts besteht in einer guten graphischen Umsetzung dominierender Trends. Zudem lässt sich die langfristige Schwankungsbreite einer Bewegung am Chart recht gut erkennen. Linienchart (3-Monatschart DAX zum 22.10.09)
Quelle: http://www.boerse-go.de/ (Chart-Link) Schulter-Kopf-Schulter-Formation (Umkehrformation)
Schulter-Kopf-Schulter-Formation
Dies ist die bekannteste und am häufigsten verwendete Umkehrformation, die sich sowohl für obere als auch für untere Wendepunkte eignet. Eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation bildet sich aus, wenn sich insgesamt drei Hochpunkte in einem Kursverlauf ausbilden. Das mittlere Hoch ist dabei höher als der erste und dritte Hochpunkt. Der erste und dritte Hochpunkt bilden die Schultern, während der zweite Hochpunkt den Kopf der Formation darstellt. Daher auch der Name Schulter-Kopf-Schulter. Die beiden äusseren Schultern sollten mit einer Trendlinie verbunden sein. Fällt der Kursverlauf nach vollständiger Ausbildung der Hochpunkte unter diese sog. Nackenlinie, gilt die Formation als vollendet. Analog zu der oben beschriebenen Vorgehensweise lässt sich diese Formation auch für die Identifzierung unterer Wendepunkte anwenden, nur dass die Hoch- durch Tiefpunkte ersetzt werden und sich somit eine spiegelbildliche Darstellung der Extrempunkte ergibt. Mit Hilfe der Formation lassen sich auch Kursziele ableiten. Entscheidend ist dabei die Entfernung zwischen dem Hochpunkt des Kopfes und der Nackenlinie. Ab dem Ausbruchspunkt durch die Nackenlinie wird die Distanz zwischen dem Kopf und Nackenlinie einfach in die Ausbruchsrichtung projeziert.
Ein Doppelhoch zeigt zwei markante Hochpunkte im Chart an. Das nachgelagerte Hoch ist bei dieser Formation nicht in der Lage das erste Hoch zu übertreffen und schliesst dementsprechend auf dem gleichen oder einem niedrigeren Niveau. Fällt der Chart nach Ausbildung des zweiten Hochs unter das mittlere Tief zwischen den beiden Hochpunkten, so gilt die Formation als vollendet. Spiegelbildlich zum Doppel-Hoch bilden sich Doppel-Tiefpunkte heraus (zweites Tief liegt nicht so niedrig wie das erste Tief, Formation vollendet, wenn der Chart über das mittlere Hoch steigt).
Untertassen sind Bodenformationen, die eine Wende von einem Abwärts- zu einem Aufwärtstrend andeuten. Der Name Untertasse leitet sich aus der optischen Darstellung dieser Formation im Chart ab. Nach einem Abwärtsimpuls verläuft der Kurs in einer engen Range am unteren Ende des Charts. Nach erfolgter Bodenbildung steigt der Chart zuerst wieder leicht an. Dadurch ergibt sich das optische Bild einer Untertasse. Charakteristisch für diese Formation ist, dass der Trendwechsel sehr langsam verläuft. Entsprechend ausgedehnt ist die zeitliche Spanne, die eine Untertassen-Umkehrformation in einem Chart einnimmt. Die Einzeichnung von Trendlinien im Linienchart folgt den Bestimmungen, wie sie im Artikel Charttechnik unter "Trendlinien und -kanäle" beschrieben worden ist. |
| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 06. Februar 2011 um 21:51 Uhr |



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