| Point & Figure Analyse |
|
|
|
Wir bieten auf www.kukchart.de eine online Aktienkursanalyse Die von uns errechnete, durchschnittliche Rendite der Methode Die Inhalte von kukchart.de sind kostenlos!
Point & Figure Methode
Die Point & Figure Analyse ist eine besondere Methode der Chart-Darstellung und -analyse. Die Vorteile dieser Methode sind:
Der Artikel zur Point & Figure Analyse ist in folgende Teilbereiche unterteilt: Zeichnung des Charts
Die Darstellung erfolgt durch das Eintragen von "X" bei steigenden und "O" bei fallenden Kursen in Kästchen. Auf der Y-Achse wird dabei der Kurs abgetragen. Die X-Achse hat keine Skalierung. Eine einzelne Spalte kann immer nur "X" oder "O"-Zeichen enthalten. Ein Spaltenwechsel findet immer nur dann statt, wenn z.B. 1, 3 oder 5 Zeichen "X" oder "O" eingetragen werden können (Ein-, Drei- oder Fünf-Punkt-Umkehrchart). Zum Chartieren werden die täglichen Höchst- und Tiefstkurse verwendet. Die hier beschriebenen Charts und Signale basieren alle auf Basis von 3-Punkt-Umkehrcharts! Die Verwendung der Point & Figure Charts basiert auf der prozentualen Steigung der Kurse, so dass die Charts logarithmisch skaliert werden. Da die Darstellung auf der Eintragung in Kästchen basiert, wird folgende Unterteilung der Y-Achse vorgeschlagen:
Für die Eintragung werden Höchstkurse auf die jeweilige Darstellungseinheit abgerundet, Tiefstkurse werden aufgerundet.
Die Chartierregeln lauten wie folgt:
Die Regeln werden hier beispielhaft anhand der Aktie der BASF SE vom 01.10.2009 bis zum 09.11.2009 angewendet: Kursliste:
Erläuterung zur Eintragung: 01.10.09 02.10.09 05.10.09 ... 08.10.09 09.10.09 12.10.09 13.10.09 14.10.09 ... 28.10.09 29.10.09 ... 05.11.09 06.11.09 09.11.09
Der zwischen dem 01.10.09 und dem 09.11.09 entstandene Point & Figure Chart für die Aktie der BASF SE sieht folgendermaßen aus:
Zeichnen des Charts - Video
Ein Kaufsignal liegt dann vor, wenn im Zuge einer Aufwärtsbewegung der höchste Punkt der vorangegangenen Aufwärtsbewegung überschritten wird. Entsprechend liegt ein Verkaufssignal vor, wenn im Zuge einer Abwärtsbewegung der niedrigste Punkt der vorangegangenen Abwärtsbewegung unterschritten wird. Eine Auf- oder Abwärtsbewegung wird in diesem Beispiel immer dann eingeleitet, wenn laut den Chartierregeln immer mindestens drei "X" oder "O" eingetragen werden können (3-Punkt-Umkehr-Chart).
Grundsignal
Das Grundsignal der 3-Punkt Point & Figure Analyse entsteht, wenn die aktuelle Aufwärts- bzw. Abwärtsbewegung die vorherige Aufwärts- bzw. Abwärtsbewegung um einen Punkt über- bzw. unterschreitet. Im Chart erscheinen diese Signale je nach Kursverlauf in unterschiedlichen Bildern bzw. Formationen. Die entscheidungsrelevanten Zeichen sind jeweils grau unterlegt.
Die Zweifachspitze ist eine Variation des Grundsignals und besteht aus vier Säulen. Charakteristisch für dieses Signal ist, dass bei einem Kaufsignal sich in zwei Abwärtsbewegungen zuvor die Böden (Tiefstkurse) auf gleichem Niveau abgezeichnet haben. Entsprechend gilt für ein Verkaufssignal die vorherige Bildung zweier Spitzen auf gleichem Niveau. Die Signale entstehen dann, wenn die aktuelle Auf- bzw. Abwärtsbewegung die vorherige Auf- bzw. Abwärtsbewegung um einen Punkt über- bzw. unterschreitet.
Bei der Hausse- und Baisseformation erfolgen die Signale aufgrund zweier Kriterien: Kaufsignal: Der Kurs liegt über dem Höchstkurs der vorangegangenen Aufwärtsperiode und der letzte Tiefstkurs liegt über dem Tiefstkurs der vorangegangenen Abwärtsperiode. Verkaufssignal: Der Kurs liegt unter dem Tiefstkurs der vorangegangenen Abwärtsperiode und der letzte Höchstkurs liegt unterhalb des Höchstkurses der vorangegangenen Aufwärtsperiode. (Trendwendeverhalten laut der Dow-Theorie)
Hausse- und Baissedreiecke entstehen, wenn während der Phase der Konsolidierung noch eine zusätzliche Spalte entsteht. Das Kauf- und Verkaufssignal entspricht dem der Baisse- und Haussesignale. Das Signal spiegelt die Unsicherheit des Marktes wieder und ist deshalb mit Vorsicht zu behandeln.
Hausse- und Baisseumkehrformation
Die Hausse- und Baisseumkehrformation zeichnet sich durch mehrere Bedingungen aus. Als erstes vollzieht sich eine Abwärts- bzw. Aufwärtsbewegung über mehrere Spalten im Trendkanal (s. schwarze Linien). Dieser Kanal wird plötzlich und ohne eine Konsolidierung, durch zum Beispiel eine Dreiecksformation oder eine Dreifachspitze bzw. Dreifachboden, nach oben bzw. unten durchbrochen. Ein Kauf- bzw. Verkaufssignal ergibt sich beim über- bzw. unterschreiten des Höchst- bzw. Tiefstkurses der vorherigen Aufwärts- bzw. Abwärtsperiode.
Dreifachspitzen und Dreifachböden
Kaufsignale: Bei den Dreifachspitzen (erreichte Höchstkurse) kommt es darauf an, dass ein bestimmtes Kursniveau zwei Mal erreicht und erst beim dritten Mal überschritten wird. Die Lage der Böden (Tiefstkurse) ist bei dieser Formation unerheblich. Verkaufssignale: Entsprechendes gilt für die Dreifachböden (erreichte Tiefstkurse). Entscheidend ist, dass ein bestimmtes Kursniveau zwei Mal erreicht und beim dritten Mal unterschritten wird. Die Lage der Spitzen (Höchstkurse) ist bei dieser Formation unerheblich. Zu A: Es handelt sich um den idealtypischen Fall einer Dreifachspitze. Zu D: Es handelt sich um den idealtypischen Fall eines Dreifachbodens. Sollten sich bei dieser Formation für Kaufsignale ansteigende Böden bzw. für Verkaufssignale abfallende Spitzen ergeben, so erscheint das Signal umso eindeutiger.
Dreifachspitzen und Dreifachböden mit Schwanz
Die Formation Dreifachspitze bzw. -böden mit Schwanz entstehen, wenn einem kräftigen Ab- bzw. Aufschwung ein kräftiger Auf- bzw. Abschwung folgt. Das Kauf- und Verkaufssignal entspricht dem der Dreifachspitzen und Dreifachböden.
Sinkende Dreifachspitzen und steigende Dreifachböden
In diesem besonderen Fall der Dreifach-Kombinationen entsteht ein Kauf- bzw. Verkaufssignal dadurch, dass durch die Kursentwicklung eine "gedachte" Widerstands- bzw. Unterstützungslinie entsteht (s. schwarze, 45°-Linie), die vom Chart durchbrochen wird. Zu diesem Signal gibt es eine zweite Variante, die dadurch entsteht, dass die mittlere Säule durch ein Kästchen erweitert werden kann (kleingeschrieben). Die Böden beim Kaufsignal bzw. die Spitzen beim Verkaufssignal können unterschiedliche Niveaus aufweisen.
Aufgespreizte Dreifachspitzen und aufgespreizte Dreifachböden
Wenn zwischen den Dreifachspitzen und -böden niedrigere Spitzen und Böden auftreten, so handelt es sich um aufgespreizte Dreifachspitzen und -böden. Eine Aufspreizung muss nicht zwangsläufig zwischen allen Spitzen bzw. Böden vorliegen. Das Kauf- und Verkaufssignal entspricht dem der Dreifachspitzen und Dreifachböden.
Bullisches und Bärisches Katapult
Beim Bullischen oder Bärischen Katapult kommt es zunächst zu einem Ausbruch aus Dreifachspitzen bzw. Dreifachböden. Danach kommt es zu einer Gegenbewegung des Kursverlaufs, dem wiederum eine starke Aufwärts- bzw. Abwärtsbewegung folgt. Das Kauf- bzw. Verkaufssignal ergibt sich, wenn die aktuelle Säule die vorherige Aufwärts- bzw. Abwärtsbewegung um einen Punkt über- bzw. unterschreitet. Zur Definition des Signals gehört es, dass die hier 5. Säule nicht mehr als sieben Kästchen beinhaltet.
Beim Pullback-Signal wird angenommen, dass sich eine Widerstandslinie in eine Unterstützungslinie (Kaufsignal) bzw. eine Unterstützungslinie in eine Widerstandslinie (Verkaufssignal) umwandelt. Die jeweilige Linie ist durch eine schwarze Linie in der Formation gekennzeichnet. Die grau unterlegten Zeichen in der hier je 4. Säule können auch ein Kästchen weiter oben oder unten liegen.
Ein Hoher Pol ergibt sich dann, wenn drei Spitzen zuvor jeweils einen neuen Gipfelpunkt markiert haben und die dritte Spitze mindestens drei Punkte über der zweiten liegt. Zudem tritt das Signal mit meist steigenden Böden auf. Zeichnet sich nach der hier dritten Aufwärtsbewegung eine deutliche Abwärtsbewegung ab wird vorgeschlagen, die Aktien dann zu verkaufen, wenn die Abwärtsbewegung die Hälfte der vorherigen Aufwärtsbewegung erreicht hat. Eigentlich würde sich ein Verkaufssignal erst dann ergeben, wenn die aktuelle Abwärtsbewegung den Tiefstkurs der vorherigen Abwärtsbewegung um einen Punkt überschritten hat. Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass sich ein so deutlicher Abwärtstrend meist fortsetzt und durch ein "verfrühtes Verkaufssignal" Teile des erreichten Kursgewinns so "gerettet" werden können.
Das Signal tritt nach einer längeren Aufwärtsbewegung auf, die von keiner Abwärtsbewegung unterbrochen worden ist. Auch hier gilt es, wie beim Hohen Pol "Kursgewinne zu retten".
Trendlinien helfen die Entwicklung von Charts besser beurteilen zu können. Durch zum Beispiel das Durchbrechen einer Trendlinie nach oben bzw. unten ergibt sich ein Hinweis auf eine Trendwende. Im Fall der Point & Figure Chart-Analyse werden anhand von Trendlinien falsche von richtigen Kauf- bzw. Verkaufssignalen unterschieden. Es gibt zwei Arten von Trendlinien: Hausse-Trendlinien beschreiben einen steigenden Trend.
Immer wenn ein Kaufsignal auftritt, wird eine Hausse-Unterstützungs- und eventuell eine Hausse-Widerstandslinie eingezeichnet.
Die Widerstandslinie wird aber nur dann eingezeichnet, wenn sie
Wird eine Hausse-Widerstandslinie nach oben durchbrochen, so wird oberhalb der nächsten weiter links liegenden Spitze die nächste Hausse-Widerstandslinie eingezogen. Es gelten auch hier die beiden Bedingungen zum Einziehen von Widerstandslinien. Eine Hausse-Widerstandslinie wandelt sich in eine Hausse-Unterstützungslinie, wenn eine Abwärtsbewegung oberhalb der Linie oder auf ihr zum Stillstand gekommen ist. Die Einzeichnung von Hausse-Trendlinien soll an folgendem Beispiel erläutert werden:
Bei dem hier fiktiven Kursverlauf ergibt sich in der 4. Säule von links das erste Kaufsignal durch die Formation eines Haussesignals. Wie oben beschrieben, werden Hausse-Trendlinien eingezeichnet, sobald sich ein Kaufsignal ergeben hat. zu 1.: Der am tiefsten liegende Boden der Formation findet sich in der hier 1. Säule. Im Kästchen darunter wird eine 45°-Linie nach rechts oben gezogen. Es handelt sich um eine Hausse-Unterstützungslinie (HU). zu 2.: Es wird ebenfalls eine Hausse-Widerstandslinie eingezeichnet. Hierzu wird über dem Kästchen der vorherigen Aufwärtsbewegung (grau markiertes Kreuz ganz oben in der 2. Säule) eine 45°-Linie nach rechts oben gezogen. Die Linie liegt wie in den Bedingungen für das Einzeichnen von Widerstandslinien gefordert, über dem die Einzeichnung verursachenden Kaufsignal. Wenn die Linie jedoch nach links verlängert wird, läuft sie nicht gegen eine Wand aus Kreisen und es liegt auch kein Kreis über der Linie (leeres schwarz umrahmtes Kästchen). Damit sind die Bedingungen für das Einzeichnen von Widerstandslinien nicht erfüllt. Eine Hausse-Widerstandslinie kann demzufolge nicht eingezeichnet werden (gestrichelte Linie). Im weiteren Kursverlauf ergibt sich nach einer größeren Kurssteigerung zunächst wieder ein Verkaufssignal (rotes "V"). Der Kurs steigt dennoch wieder an und es ergibt sich durch die Formation "Dreifachspitze mit einer tief liegenden zweiten Spitze und Schwanz" ein erneutes Kaufsignal. Auch hier werden weitere Trendlinien eingezeichnet. zu 3.: Die Hausse-Unterstützungslinie wird, wie oben bereits beschrieben, ein Kästchen unterhalb des am tiefsten liegenden Bodens der Formation in einem 45°-Winkel nach rechts oben gezogen. zu 4.: Die Hausse-Widerstandslinie wird ein Kästchen oberhalb der vorherigen Aufwärtsbewegung in einem 45°-Winkel nach rechts oben gezogen. Diesmal sind die Bedingungen zum Einzeichnen einer Hausse-Widerstandslinie erfüllt. Die Linie verläuft nach rechts gesehen über dem Kaufsignal und läuft nach links gesehen in eine Wand aus Kreisen, von der mindestens ein Kreis über der Linie liegt.
Immer wenn ein Verkaufssignal auftritt, wird eine Baisse-Wiederstands- und eventuell eine Baisse-Unterstützungslinie eingezeichnet.
Die Unterstützungslinie wird aber nur dann eingezeichnet, wenn sie
Wird eine Baisse-Unterstützungslinie nach unten durchbrochen, so wird unterhalb des nächsten weiter links liegenden Bodens die nächste Baisse-Unterstützungslinie eingezogen. Es gelten auch hier die beiden Bedingungen zum Einziehen von Widerstandslinien. Eine Baisse-Unterstützungslinie wandelt sich in eine Baisse-Widerstandslinie, wenn eine Aufwärtsbewegung unterhalb der Linie oder auf ihr zum Stillstand gekommen ist. Die Einzeichnung von Baisse-Trendlinien soll an folgendem Beispiel erläutert werden:
Der Kursverlauf entspricht diesem Verlauf, an dem bereits das Einzeichnen von Hausse-Trendlinien erläutert worden ist. Wie bereits beschrieben, ergibt sich in der 7. Säule ein Verkaufssignal durch die Formation eines Baissesignals. zu 1.: Nachdem ein Verkaufssignal eingetreten ist, werden die Baisse-Trendlinien eingezeichnet. Zunächst wird die Baisse-Widerstandslinie eingezeichnet. Diese wird ein Kästchen oberhalb der höchsten Spitze der Formation in einem 45°-Winkel nach rechts unten gezogen. zu 2.: Beim hier vorliegenden Verkaufssignal ergibt sich die Möglichkeit eine Baisse-Unterstützungslinie einzuzeichnen. Hierzu wird eine Linie ein Kästchen unterhalb der vorherigen Abwärtsbewegung im 45°-Winkel nach rechts unten gezogen. Die Bedingungen für das Einzeichnen einer Baisse-Unterstützungslinie sind gegeben. Nach rechts gesehen verläuft die Linie unterhalb des Verkaufssignals. Nach links gesehen, läuft die Linie in eine Wand aus Kreuzen, von der sich mindestens ein Kreuz unterhalb der Linie befindet.
Ein Kaufsignal, das unterhalb einer Baisse-Widerstandslinie oder unterhalb einer Baisse-Unterstützungslinie, die sich in eine Baisse-Widerstandslinie gewandelt hat, ausgelöst wird, ist ein falsches Signal. Ein Verkaufssignal, das oberhalb einer Hausse-Unterstützungslinie, oder oberhalb einer Hausse-Widerstandslinie, die sich in eine Hausse-Unterstützungslinie gewandelt hat, ausgelöst wird, ist ein falsches Signal. Falsche Signale sollten ignoriert werden. (Das Verkaufssignal im Beispiel Hausse-Trendlinien liegt direkt oberhalb einer Hausse-Unterstützungslinie und ist somit ein falsches Signal.)
Um Vermögensverluste zu vermeiden, sollten zeitgleich mit der Investition in Aktien Stopp Loss-Marken gesetzt werden. Es werden zwei Arten der Stopp Loss-Marken unterschieden:
Die Stop Loss-Marke zu Beginn der Investition sollte ein Kästchen unterhalb der des tiefsten Bodens der Formation gesetzt werden. Das Nachziehen der Stopp Loss-Marke entspricht den Regeln der Stopp Loss-Marke bei Kauf, jedes Mal, wenn ein weiteres Kaufsignal ausgelöst wird.
Quelle: http://finanzportal.wiwi.uni-saarland.de/tech/Inhalt.htm |
||||||||||||
| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 06. Februar 2011 um 21:50 Uhr |



KOSTENLOSE AKTIENKURS-ANALYSE!!!
















Kommentare
leider arbeite ich mit keinem solcher Systeme. Aber ich weiß, dass es Programme gibt, die speziell für die Point & Figure Analyse geschrieben worden sind.
Gruß
Jetzt muß ich nur noch mein Tradesignalsyst em zum Laufen bringen.
Arbeiten Sie zufällig auch damit?
Alle Kommentare dieses Beitrages als RSS-Feed.