Wandelanleihen Drucken E-Mail
Benutzerbewertung: / 0
SchwachPerfekt 

 

Wandelanleihen (auch Convertible Bonds) verbriefen das Recht (die Obligation) die Anleihe in Aktien des Emittenten umzuwandeln.

 

Für die Emission einer Wandelanleihe ist die 3/4 Mehrheit der Hauptversammlung notwendig. Das Umtauschverhältnis wird im Voraus festgelegt. Der der Wandelanleihe zu Grunde liegende Zins liegt meist unter den Kapitalmarktzinsen, wobei sich der gezahlte Zins an der Dividendenentwicklung der Aktie des Emittenten orientiert. Die geringe Verzinsung ist als eine Art Prämie für die Umwandlungsoption zu betrachten. Innerhalb einer ebenfalls vorher definierten Frist kann man die Wandelanleihe in Aktien des Emittenten umtauschen.

 

Der Vorteil der Wandelanleihe besteht darin, dass Anleger an der Aufwärtsbewegung von Aktien partizipieren können, ohne das Risiko einer Direktanlage zu tragen, denn Wandelanleihen entwickeln sich stabiler als Aktien. Dies ermöglicht attraktive Renditechancen bei gleichzeitig relativ geringen Risiken.

 

Ein Nachteil ist die Unübersichtlichkeit des Wandelanleihemarktes. Je nach Emittent sind Wandelanleihen unterschiedlich gestaltet, so dass Anleger die Prospekte der Emittenten genau studieren und vergleichen müssen. Zudem erschwert die hohe Stückelung den Kauf von Wandelanleihen gerade für Kleinanleger.


weiter

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 06. Februar 2011 um 21:35 Uhr
 
Benutzerbewertung: / 0
SchwachPerfekt 

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren